Weihn06-06.jpg (37699 Byte)
Zentralweihnachtsbaum am Grengel

Weihn06-02.jpg (26796 Byte)
  American way: Lichterfest am Hölderlinweg.
Weihn06-04.jpg (22792 Byte)
  Idyllisch: kleines Grengelhäus´chen im Lichterschein.
Weihn06-05.jpg (25332 Byte)
  Weihnachtlicher Lifestyle: Hotel Spiegel.
Weihn06-08.jpg (21150 Byte)

"Nordische Phantasie an der Autobahn" installiert von Gabriel Yamaci Grengeler seit 1979 aus Mardin/Armenien.

Grengeler Kaufleute sorgen für weihnachtliches Flair.

Der prächtige "Zentralweihnachtsbaum" an der Kreuzung Akazienweg/Friedensstraße ist ein Projekt der Grengeler Kaufleute. Die 20m hohe Fichte auf dem Gelände an der Stadtsparkasse bot sich geradezu an.  Der Kindergarten "Huckepack" bastelte den Schmuck und Friseur Schmitz spendiert den Strom für die 50 Glühbirnen.  Jürgen Ernst  von der "Schatzinsel" setzte alles in Szene, er  besorgte die elektrischen Kerzen und organisierte die Installation.

Bereits im Mittelalter waren es Handel und Handwerk, die die Popularität des Christbaums in Deutschland beförderten.

Mit den Bäckern begann es.
Die erste Erwähnung eines Christbaumes stammt aus dem Jahre 1419.*) Die Freiburger Bäckerschaft hatte einen Baum mit allerlei
Naschwerk, Früchten und Nüssen behängt, den die Kinder nach Abschütteln an Neujahr plündern durften. Erst über 120 Jahre später, 1539, gibt es wieder einen urkundlichen Beleg, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum
aufgestellt wurde. Die Zünfte und Vereine waren es schließlich, die ein immergrünes Bäumchen in die Zunfthäuser stellten.

Die katholische Kirche war dagegen.
Da Tannenbäume in Mitteleuropa selten waren, konnten sich diese zunächst nur die begüterten Schichten leisten und die Stadtbevölkerung musste mit Zweigen und anfallendem Grün auskommen. Erst als ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermehrt Tannen- und Fichtenwälder angelegt wurden, konnte der städtische Bedarf gedeckt werden.
Die Kirche, der große Waldgebiete gehörten, schritt gegen das Plündern des Waldes zur Weihnachtszeit ein und billigte diesen
"heidnischen" Brauch nicht. Mit der Zeit aber gab sie den Widerstand langsam auf.

Der Siegeszug war nicht aufzuhalten.
Als in evangelischen Kreisen der Christbaum zum festen Weihnachtssymbol wurde, und man sich dadurch von der katholischen Sitte des Krippen-Aufstellens unterschied, trat der Christbaum seinen Siegeszug an. Um 1830 wurden die ersten Christbaumkugeln geblasen. Nach und nach wurde die Sitte der Stubenbegrünung auch beim gewöhnlichen Volk beliebt. Der Lamettaschmuck wurde 1878 als Neuerung in Nürnberg entwickelt.  Lametta symbolisiert glitzernde Eiszapfen.

*) Geschichtsdaten aus: www.Wikipedia.de