Festwoche im "Haus für Kinder"
50 Jahre Grengeler Grundschule


Schnupperkurs bei Peter Petersen: Kennenlerntag am 2. Juli

Frühstück am mit 111 Meter längsten Tisch vom Grengel am 3. Juli.

Spontaner und fröhlicher Festgottesdienst gestaltet von Lehrern und Kindern.

Enthüllung des Kunstwerks: Drei Säulen als Synonym für die PPS. 

"Die 10 Küsse" ein Theaterstück um Künstliches und Natürliches.

Fetzige Choreograpfie der Mäuse- und Fischklasse.

Feststimmung in der Peter- Petersen- Grundschule am Grengel. In der Tat hatte man allen Grund zu feiern und einmal richtig stolz zu sein, auf das Erreichte. Aus der angestaubten Rohrstock- Pädagogik der Nachkriegszeit entwickelte sich in 50 Jahren eine vorbildliche Lehranstalt mit einem Ruf, der über die Grenzen vom Grengel hinaus geht. Ein Haus für Kinder, ein Haus zum Lernen, ein Haus zum Gernhaben.

Reformpädagogik ohne Doktrinen.
Man muss sie einfach mögen die Peter Petersen Grundschule am Grengel. Irgendwie hat sie eine besondere Atmosphäre, die jeden einnimmt, der sich in den mittlerweile schon ehrwürdigen Gebäuden mitten im Bieselwald aufhält. Reformpädagogik ohne starre Doktrin- kann es das geben? Ja, es gibt sie, an der Friedensstraße 41- 45. 

Ein wenig Grengeler Schulgeschichte.
Ostern 1953 - 17. April 1953 - wurden eine Gemeinschaftsschule und je eine einklassige evangelische und katholische Bekenntnisschule eingerichtet. Für diese drei Schulsysteme stand ein Gebäude mit fünf Klassenräumen zur Verfügung. Zu Pfingsten desselben Jahres wurde die evangelische der Gemeinschaftsschule angegliedert.
1958 stand ein zweites Gebäude bezugsfertig da. Die katholische Schule und die Gemeinschaftsschule erhielten jeder ein Gebäude. Die Gemeinschafts- schule hatte mit zwei Klassen noch Gastrecht in der katholischen Schule. 
Ostern 1966 zog die katholische Schule mit sechs Klassen in ein neues Gebäude am Mörikeweg ein.
Die Gemeinschaftsschule - Waldschule - wurde mit der Neuordnung des Schulwesens im Jahre 1968 Städtische Gemeinschaftsgrundschule. Die alte Volksschule wurde abgelöst durch eine eigenständige vierjährige Grundschule.
Seit 1. August 1984 arbeitet sie nach der Jenaplan- Pädagogik. Seit 12.November 1991 heißt sie Peter- Petersen Schule - kurz PPS!

Festtage mit schillernder Vielfalt. 
Am Mittwoch den 2. Juli ließ sich die PP- Schule von zukünftigen Schülern "beschnuppern". Alljährlich veranstaltet man den Kennenlerntag für Eltern und Kinder. "Der erste Eindruck ist oft der Bleibende" erläutert eine Lehrerin, "und der Besuch unserer Schule soll für niemanden eine Fahrt ins Ungewisse sein."
Donnerstag, der "Tag der Kinder" begann mit den zauberhaften Aktivitäten des Magiers Franchesco in der Turnhalle. Die Kinder waren von ihm so begeistert, dass sie ihn gar nicht mehr gehen lassen wollten, erst nach einem halben Dutzend Zugaben ließ man ihn ziehen. Anschließend fand man sich am "längsten Tisch vom Grengel" zum Frühstück zusammen. Leider ließ ein Regenschauer das Frühstück etwas kürzer ausfallen als geplant.
Am Freitag versammelte man sich zum Festgottesdienst in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Lehrer und Schüler hatten den Gottesdienst so reichhaltig ausgestaltet, dass Pastoralreferentin Monika Lutz, Pfarrer Dirk Vanhauer und die vielen anwesenden Eltern aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen. Danach zog man zum Schulhof und enthüllte das PPS- Denkmal. Natürlich, nach Art des Hauses, ein Gemeinschaftswerk des Münsteraner Künstlers Stefan Rosendahl und den Schülern.
Samstag, Sommerfest, wie jedes Jahr eine Demonstration schillernder Vielfalt der PPS. Man muss sie einfach mögen, die Peter Petersen Schule am Grengel. . . . . .!


Franchesco zauberte was das Zeug hielt.

Gleichermaßen wichtig für die PPS: Schulrätin Margartia von Westfahlen und Schulsekretärin Ulrike Gorzel.

Immer flotte Sprüche in rheinisch- ripurarisch: Die Kölsch- AG.

"Meister auf 2 Rädern" Geschicklichkeitsparcour des ADAC.

Typisch PPS: Praktisches und Begreifbares beim Handwerk.

Brautpaar mit schüchternem Bräutigam als Höhepunkt der Modenschau.