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Kirmes em Dörp!


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"Der traut sich was" Enrico, der Saxophonist vom Mauspfad.
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Rheinklang- diesmal leicht, aber nie seicht.
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Immer in die Vollen! - Rock$tar$ DeLuxe
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Alexa Schiefer erklärt die Geheimnisse des Waldes.

4. Grengeler Waldspill.

(EB 09/2007)
Warum es am Grengel keine Kirmes gibt, ist eine komplizierte Geschichte. Kirmes, Kirchweihfest, setzt eine lange, bäuerliche Tradition voraus. Diese aber hat der Grengel nicht. Kirmes gibt es aber am  Grengel durchaus- und gleich mehrfach. Alte Herren Turnier, Confederations-Cup, St.Anno- Straßenfest, Waldspill; alles Grengeler Kirmes. Zwar ohne Karussell, aber rund geh´s trotzdem!

So wie andere die Weihe ihrer Kirche feiern, so feiern die Grengeler beim Waldspill ihren Stadtpark. Hunderte hatten sich an 1. September auf den Schulhof der Peter Petersen- Schule eingefunden. Ab 14:00 Uhr zogen verlockende Rauchschwaden vom Schulhof aus durch die Straßen. Die "Alten Herren" hatten ihr Schlemmerbuffet aufgebaut, die Bierhäne von "Marcus Bierbude" waren geöffnet, Achim Helmrich`s Boxen dröhnten.

Kleiner Mann ganz groß.
"Der traut sich aber was", sagten viele, als Enrico Braun, (12) ganz allein mit seinem Alt-Saxophon die riesige Bühne betrat. Enrico vom Mauspfad spielt seit fast 2 Jahren Saxophon und wandelt bereits jetzt ein wenig auf den Spuren des großen Bruce Kapusta. Mit großem (elektronischem) Orchester im Rücken fetzte einen Evergreen nach dem anderen herunter. Ein Wunderkind? "Wohl nicht", sagt seine Mutter, "Enrico musiziert gerne, übt fleißig und alles andere wird sich zeigen." Aber irgendwie wird man den Gedanken nicht los, dass einmal mehr eine Karriere auf Grengeler Bühnen begonnen hat.
Kölsche Tön.
Rheinklang! Rheinklang? Waldspill-Experten erinnern sich noch gerne an jenes eindrucksvollste geistliche Konzert welches die Vokalisten-Gruppe im Morgengrauen des 1. Waldspills 2004 auf der Wiese im Park gegeben hat. Jetzt auf großer Bühne beeinruckten sie wiederum mit Kölschen Liedern und luden zum Mitsingen und schunkeln ein.
Die tollen Männer in ihren bunten Kisten.
Zu jeder Kirmes gehört im Rheinland ein Schürreskarrenrennen. Da sind auch die Grengeler ganz traditionell. "Assoziierte" Karnevalsgesellschaften der Grengeler Draumdänzer hatten wiederum phantasievolle "Rennmaschinen" entworfen und lieferten sich auf der Schulwiese ein spannendes Rennen. Sieger wurden vor "Captain Hook" die "Lords of Porz", zwar knapp, aber durchaus verdient.
Rockstars gingen "in die Vollen".
Rock$tar$ DeLuxe, zwei Jungs, ein Riesensound! Christian aus Köln und Stephane aus Düsseldorf reizten endlich mal die Kilowatts der Bühnenboxen aus. Aus ihrem 6-stündigem Rock- und Pop- Programm wollten sie eigentlich nur einige Kostproben zum Besten geben. Sie trafen bei den Grengelern aber derart "in die Vollen", daß sie bis 23:00 Uhr blieben und (fast) alles ablieferten was sie drauf hatten.

Querwaldein.
Ganz am Rande des lautstarken Geschehens befand sich ein kleiner Stand einer, zumindest an Grengel, noch unbekannten Gruppe - Querwaldein. Die Ökologin Alexa Schiefer versammelte eine 15 köpfige Gruppe Kinder um sich um unseren Wald fachkundig zu erkunden. Bei einem ausgedehnten Streifzug lasen sie Spuren von Tieren, bestimmten Pflanzen, begriffen Zusammenhänge der Lebensgemeinschaft Wald. Alles Dinge, die junge Grengeler wissen sollten, um auch in Zukunft ein Gefühl für die Qualität unseres Ortes zu entwickeln.

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