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2. Feldlager der "Steppenadler", Grengeler Hunnen.

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Schamane Malakai deklamiert seine Eingebungen. . .
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. . . .  und designiert König Kharaton.
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Interessiert und kritisch wird die Zeremonie verfolgt.
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Befreundete Stämme machten dem neuen König ihre Aufwartung.
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Pracht und Prunk vor und in den Jurten.
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Internet: www.Steppenadler.de

Fürst Sarus verstorben-
König Kharaton führt jetzt Grengeler Hunnen an!

EB 06/2006
Zunächst war es es ein harter Schlag für die Steppenadler, Grengeler Hunnen vom Tode des allseits beliebten und geradezu charismatischen Fürsten Sarus zu erfahren. Doch der Schreck währte nur kurz. Der Grengeler Hunnenstamm wollte und sollte nicht führerlos sein. Auf Vorschlag von Schamane Malakei wurde König Kharaton am Samstag am 16. Tage des Juni 2006 inthronisiert. Der Fürst ist tot, es lebe der König!

Regierunswechsel nach altem Ritual.
"König Kharaton löst Fürst Sarus ab", das war das beherrschende Thema des diesjährigen 2. Hunnenlagers der Steppenadler. Hunnenstämme spielen immer wieder überlieferte Episoden der Hunnensagen- und Geschichten nach. Einen König Kharaton hat es im Hunnenheer tatsächlich gegeben. Wenn die Grengeler Hunnen einen höheren Herrscher wünschen, muß ihr Fürst (Sarus) sterben und nur dann kann ein König (Kharaton) Herrschaft ausüben,so schreibt es hunnisches Ritual vor,

Graue Eminenz.
"Schamanen spielten eine bedeutende Rolle in den Hunnenstämmen", sagt Attila von der Breitbacher Hunnenhorde." Sie waren so etwas wie graue Eminenzen und hielten die Verbindung zu den Göttern der Elemente und der Himmelsrichtungen. Gegen ihre höheren Eingebungen war kaum Widerspruch möglich."
So ist auch Schamane Malakai bei den Grengeler Hunnen "freier Magier" und nur seinen Eingebungen verpflichtet.

Hunnisches Wochenende.
Vom 16.- 18.Juni lagerten die Steppenadler zusammen mit befreundeten Stämmen auf der Sportanlage Krieger Straße. Über 20 hunnische Krieger- und natürlich Kriegerinnen- lebten drei Tage und drei Nächte lang als Stammbesatzung in den neun Jurten, die sich im trauten Halbkreis um die Tafelrunde scharten. Weitere 50 Träger authentischer Gewandungen besuchten das Lager und vermischten sich mit hunderten von "zivilen" Grengelern, die oft aus dem staunen, wundern und fragen nicht mehr herauskamen. Geduldig gaben die Hunnen jedem Besucher Auskunft über ihre Sitten, Gebräuche und Symboliken.

Perfekte Kunstwelt hunnischen Lebens.
Symbolik und Wirklichkeit verschwimmen immer wieder, wenn man ein Hunnenlager besucht. Menschen in authentischen Gewandungen, das Flair der Tafelrunden, der Prunk vor und in den Jurten, die Sprache, Gestik und Mimik der Akteure schaffen die pefekte Kunstwelt hunnischen Lebens. Diese Illusion ist den Steppenadlern in diesem Jahr überzeugend gelungen.
Ganz unillusionär ist das caritative Engagement unserer Hunnen. Sie engagieren sich, zusammen mit dem "Clan der Barbaren" Hürth, für die Behinderteneinrichtung Donatusschule in Pulheim.

Noch Fragen?
Die Frage, in welcher Bemalung und Gewandung ein Hunne nächtigt, blieb aber genau so unbeantwortet, wie die Frage nach dem, was ein Schotte unterm Rock trägt. . . .

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