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"Ich bin Onegesios, Bruder des Scottas. . . "
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König Charaton wünscht Glück in allen Kriegen und Schlachten.

Onegesios, der Steppenadler.

Die "Verhunnung" des Henk van Benthem.

(EB 06/2008)
So etwas kriegt man nicht alle Tage geboten. Henk van Benthem, von Geburt Oranier, Wahlgermane und dazu noch Träger hoher germanischer Auszeichnungen, wird an einem Freitag dem 13. zu Onegesios, dem Hunnen.

Die Szenerie hatte etwas Irreales, Gespenstisches. Prächtige Jurten, qualmende Feuer, Hunnische Krieger und Kriegerinnen in furchterregenden Bemalungen und Gewandungen. Unter den Klängen einer pathetischen Musik tritt eine Hunnenhorde in die Runde. In ihrer Mitte Henk van Benthem im schwarzen fellbesetzten Burnus. Henk hat sogar würdevolles, hunnisches Schreiten gelernt.
Der Kür des "Römers" Henk waren Geisterbefragungen der Schamanin, Feuer- und Wasseropfer vorangegangen. Der Becher hatte mehrfach die Runde gemacht, Hunnen mehrerer Stämme hatten sich an der prächtigen Tafel versammelt, um dem Zeremoniell beizuwohnen.

"Wer bist du?" fragt die Schamanin, "bisher nannte man dich Henk, den Römer". "Ich bin Onegesios, Bruder des Scottas, erster Minister und wichtigster Berater Attilas, dritter Mann nach ihm und seinem Onkel Aijbars", sagt Henk van Benthem. König Charaton ist sichtlich zufrieden, er wünscht ihm Glück in allen Kriegen und Schlachten, ein offener Handschlag und ein ein kräftiger Zug aus dem Becher besiegelt den Hunnenbund.

Das Feldlager der "Steppenadler", Grengeler Hunnen dauerte noch ein ganzes Sommerwochenende. Wer exotisches Treiben in authentischem Flair erleben wollte kam voll auf seine Kosten. Aber Vorsicht- die Zaubertränke der Schamanin wirkten sofort.
Verhunnung droht!