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Vier Meisterhände aus Leverkusen.
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Damals: "Gelsenkirchener Barock". im alten Roedersalon.
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Heute: moderne Geräte, helles Ambiente im Damensalon.
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Hairstyling unter den Augen der Passanten.
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Die Schmitzens schauen optimistisch in die Zukunft.

 

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Coiffeur Schmitz jetzt 25 Jahre
am Grengel.

EB 2/2006
Im Jahr 1980, hat das Friseurmeister- Ehepaar Jutta und Jürgen Schmitz aus Leverkusen   große Pläne. Ihr Traum ist es, mit eigenem Salon selbstständig zu arbeiten. Vor nunmehr 25 Jahren kamen die Schmitzens auf den Grengel.

Erkundungsfahrt zum Grengel
"Wir wollten unseren Plan eigentlich in Leverkusen verwirklichen", sagt Jürgen Schmitz, "aber es ergab sich trotz akribischer Suche nichts Passendes." Mehr durch Zufall wurden sie auf eine Annonce des Friseurmeisters Günther Roeder aufmerksam, der seinen Salon im Grengel zum Verkauf anbot.
Porz- Grengel? Unter diesem Namen konnten sie sich eigentlich nichts rechtes vorstellen, aber sie fuhren trotzdem zur Besichtigung hin. Erstaunt waren beide, dass man Grengel in nur 20 Minuten von Leverkusen aus erreichen konnte. "Wohlgemerkt- damals", betont Schmitz, "heute braucht man meist ein Mehrfaches dieser Zeit"
Schmitz und Roeder wurden handelseinig, am 26. Januar 1981 eröffnete Coiffeur Schmitz am Akazienweg 33.

Abschied vom "Gelsenkirchener Barock".
Der Salon lag günstig, die Gegend und die Menschen gefielen ihnen, aber die Ausstattung, das Interieur des alten Roedersalons fanden beide schrecklich. Schwere Tapeten, Nierentischidylle, altmodische Installationen, da gab es kein Reparieren und Verbessern, kurz, Schmitz riss alles raus und baute sich einen Salon nach eigenen Vorstellungen.
Die Grengeler haben den neuen Salon sofort angenommen, bald war der Salon Schmitz am Grengel genau so beliebt, wie der von Günther Roeder.
Umziehen von Leverkusen- Schlehbusch wollen die Schmitzens aber nicht. "Grengel ist gut und schön", sagt Jürgen Schmitz, "aber wir sind Familienmenschen, unsere gesamte Verwantschaft wohnt maximal 5 Minuten entfernt, das auch soll so bleiben."

Modischer Chique zwischen Kunst und Antiquitäten.
Heute ist der Salon Schmitz ein von zwei Seiten vom Licht durchfluteter Raum. Der Herrensalon ist von draußen gut einsehbar. Schmitz schneidet, frisiert, rasiert und fönt unter den Augen der Passanten, sozusagen "op de Blänk".
Ungewöhnlich auch das Ambinente des Salons. Man findet Antiquitäten der befreundeten Antiquitätenhändlerin Anke Parschad- Berend, historische landwirtschaftliche Geräte als Leihgabe von Fritz Krämer, eine Bildergalerie "Grengel in der Gründerzeit". Dazu viele Gemälde in unterschiedlichen Techniken. Diese Gemälde kommen sämtlich aus der Hand der Meisterin persönlich. Jutta Schmitz malt seit Jahren, zunächst in Öl, jetzt in Pastellkreide. "Die Bilder dienen nicht nur der Gestaltung unseres Salons", sagt sie, "man kann sie sogar kaufen und manche Kunden haben das auch schon gemacht"

Zukunft gesichert.
Wie geht´s weiter bei Schmitzens? "Da habe ich keine Sorgen", sagt Jürgen Schmitz, "unser Sohn Andreas ist ein sehr begabter und bei Meisterschaften erfolgreicher Coiffeur. Wenn wir uns einmal zur Ruhe setzen, dann könnte er den Salon übernehmen" "Coiffeur Schmitz am Grengel" währe dann zumindest bis 2050 gesichert.

Coiffeur Schmitz
Akazienweg 33, 51147 Porz- Grengel
Tel.: 02203 27720