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Orkan Kyrill wütete am Grengel.

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"Schlacht der Titanen" auf der romantischen Wiese im Stadtpark
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Windbruchschneise am unteren Senkelteich.
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Das Grünflächenamt beseitigt erst mal nur das Nötigste.
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Kyrill hat sie gefällt: Eine der prächtigsten Eichen am Teich.

Mehr als fünfzig Bäume fielen im Stadtwald.
(EB 1/2007)
"Nur" 130 km/h Windgeschwindigkeit wurden am Flughafen gemessen; würde Kyrill uns verschonen?  Ein Rundgang durch den Stadtpark am Freitagmorgen beschert schieres Entsetzten.
Kyrill hatte böse zugeschlagen!

Zuerst zähle ich noch die umgeknickten und entwurzelten Bäume; bei 50 höre ich auf. Die meisten Wege im Park sind nicht mehr passierbar, Baumkronen, Stämme und Astwerk versperren den Weg. Schon kurz nach Sonnenaufgang sind die Arbeiter des Grünflächemamtes mit Aufräumen beschäftigt. "Wir machen nur die Wege frei und beseitigen Gefahrenstellen", sagt der Schichtleiter während er vorbeihastet. "wir wissen nicht, wo wir in Porz zuerst anfangen sollen." Klar, ohne schweres Gerät ist der Park nicht wieder in Ordnung zu bringen.

Der "Herrliche" aus Neufundland
Kyrill  (gr."der Herrliche") ist der Name eines Orkans, der in Böen Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h erreichte. Das Tiefdruckgebiet, aus dem sich der Orkan entwickelt hat, entstand am 15. Januar über Neufundland und zog danach Richtung Osten. Es erreichte Mitteleuropa am 18. Januar.  Der Deutsche Wetterdienst bezeichnete den Orkan als den stärksten seit Lothar im Dezember 1999.

"Do kann meer nix maache"
Kyrill hatte am Grengel vor nichts Respekt, rasierte teure Exoten in den Vorgärten, fräste ganze Schneisen in die Heide, entwurzelte sogar eine der prächtigsten Eichen am unteren Senkelteich. Die romantische Waldwiese im Park sah aus, als hätte ein hier eine Schlacht der Titanen stattgefunden. Kopfschüttelnd machten die Hundeführer ihre täglichen Runden, das Unwetter mit einem kölsch- fatalistischen "do kann meer nix maache" kommentierend.
In verschwiegenener Ecke eines Vorgartens fand der Chronist das Werk eines weisen Gärtners- eine Palme. Bereitet sich da einer, ganz klammheimlich,  auf den Klimawechsel vor?

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Vertraut auf wärmere Zeiten: Hanfpalme in einem Grengeler Vorgarten.

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