Dort wo man singt. . . . . .                                                                                                                  
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Die gemütliche Kneipe des alten HLH.
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Hunderte feierten am 14. Oktober das neue HLH.
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"Weihe des Hauses" durch Pfr. Wahlen und Pfr.Vanhauer
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Alljährliches Highlight der Session: Die "Spiele am Hofe Seiner Tollität" im Heinrich Lob-Haus.

Heinrich-Lob-Haus
Kupfergasse 33
51145 Köln (Porz-Urbach)
Telefon: 02203 / 9887683   Telefax: 01212 / 511218079
E-Mail:.info@mgv-urbach.de   Internet: www.MGV-Urbach.de

MGV-Urbach, Kathalysator Porzer Urbanität.

Neues Heinrich Lob-Haus eingeweiht.

(EB 10/2006)
"Ein solches Haus ist auch immer ein Stück Heimat", sagt Herrmann-Josef Schlimbach, Vorsitzender des MGV-Urbach, "es steht für Urbanität, Gemeinschaftssinn und, nicht zuletzt, für Pflege des musikalischen Könnens. Kontinuität der Probenarbeit hat oberste Priorität bei allen Entscheidungen die auf einen Vorstand zukommen."

Schlimbach weiß genau wie es vor 40 Jahren dem Quartettverein Grengel ergangen ist. Mangels eines geeigneten Probenraums fand der hoffnungsvolle Grengeler Chor ein vorzeitiges Ende. Grengeler Sänger fanden später im MGV-Urbach wieder ein musikalisches Zuhause.

Wer war Heinrich Lob?
Er war Schriftsteller, hatte aber nur Volksschulabschluß, er war Historiker, ohne je eine Uni von innen gesehen zu haben, dazu ein begnadeter Manager und Motivator- und das ganz ohne Mangement-Seminar.  1903 schloß sich der damals 17-jährige Fabrikarbeiter dem MGV-Urbach an. Lob sang nicht nur im Chor mit, bereits 1913 gründete er eine Theatergruppe und schrieb sogar einige Theaterstücke, weil ihm das Repertoire der damaligen Laientheater zu antiquiert erschien.
"Vom Alten das Gute, vom Neuen das Brauchbare", war eine seiner zentralen Aussagen. Als ihm die Vortragsprogramme der Porzer Chöre zu lustlos vorkamen, setzte er auf Wettbewerb, und ließ die Porzer Chöre zum "Wertungssingen" gegeneinander antreten. Der Erfolg gab ihm recht, das musikalische Nivau aller Chöre stieg beträchtlich.
Als Heinrich Lob 1979 im Alter von 92 Jahren starb, hinterließ er zahllose Beiträge zur Lokalhistorie, Gedichte, Karnevalsreden, Theaterstücke und einen kraftstrotzenden, kerngesunden Verein, der weit über Urbach hinaus, als Kathalysator Porzer Urbanität wirkt. "Heinrich Lob hätte womöglich sogar ein Musical geschrieben", sagt einer der Sänger lachend, "aber dafür ist er wohl, trotz seiner 92 Jahre, etwas zu früh gestorben.

Was ist der MGV?
Der MGV- Urbach, das sind eigentlich zwei Chöre, der Männerchor und der Damenchor. Der MGV-Urbach, ist mehr als ein Gesangverein. MGV steht für Musik, Chorreisen, Geselligkeit, Pflege der Urbanität und auch für Karneval. Die alljährlichen "Spiele am Hofe Seiner Tollität" sind jedem Karnevalisten.Geheimtipp und Highlight zugleich. Musikbeiträge, Büttenreden, karnevalistische Zwiegespräche, alles ist garantiert hausgemacht und ehrenamtlich. Der MGV Urbach ist als einziger Nicht-Karneval-Verein Mitglied des Festausschusses Porzer Karneval (FAS).

Ein Zuhause für die Musik und vieles mehr.
Der MGV-Urbach hatte,im Laufe seiner über 100-jährigen Geschichte viele Heimstätten. Ihre letzte, das mit enormem Engagement errichtete Heinrich Lob-Haus in der Kupfergasse, musste 2007 der neuen Grundschule weichen. Kriese, aber auch Chance für den MGV. Die Bedeutung des Vereins fürs Gemeinwohl und diplomatisches Geschick des Vorstandes führten dazu, dass der MGV im Souterrain des Schulgebäudes neue Heimstatt fand. Ein neues Heinrich Lob-Haus, fast an der gleichen Stelle, nur einige Meter tiefer. Die Räume entsprechem neuestem Stand der Bautechnik, ein Saal für Proben und Veranstaltungen, eine gemütliche Kneipe, dazu funktionelle Wirtschaftsräume. "Der Geist von Heinrich Lob wird auch hier einziehen" sagt eine Sängerin, "wenn er nicht schon da ist. . . . "

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