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Halloween am Grengel.

Spielplatzpaten und Draumdänzer organisierten schaurig- schönes Wald- und Spielplatzfest.

 

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Dämmerschoppen- einmal anders- auf dem Spielplatz Akazienweg
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Wer fürchtet sich vor Geistern im stockfinsteren Bieselwald?
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Rauchgeschwängert, das Lager der martialischen "Steppenadler- Grengeler Hunnen."

Was ist Halloween?
Für des Halloween- Fest gibt es viele Erklärungen. Eine verweist auf das ursprünglich in der Nacht des elften Neumondes eines Jahres gefeierte Fest des keltischen Neujahrfestes Samhain, das als Beginn der dunklen Jahreszeit zugleich ein Fest für die Toten war. Die für die Toten zuständige Gottheit erlaubte den Seelen der Verstorbenen des jeweiligen Jahres, an diesem Tag zurückzukehren.

Später okkupierte das Christentum den Brauch des "all Hallows evening" (aller Heiligen Abend) und verlegte ihren Allerheiligentag von 1.Sonntag nach Pfingsten auf den 1.November. Die heidnischen Bräuche verschwanden aber nie ganz aus dem Bewußtsein der Völker. Heute, wo z. B. Harry Potters Zaubergeschichten weltweit Bestseller sind, gewinnt auch Halloween wieder an Popularität.

Halloween ist zwar in den USA sehr bekannt und beliebt, kommt aber aus Europa, genauer gesagt, aus dem irisch- keltischen Raum. Das bunte Fest mit Lichtern, Masken und Gruselgeschichten ist ein transatlantischer Rückimport ins alte Europa und so etwas wie eine Mischung aus Karneval und St. Martin.
Geheimnisvolles zieht Kinder magisch an, das weiß niemand besser als die Eltern der Spielplatzkinder vom Akazienweg. Elvira und Thomas Plage- Bastian taten sich mit den Grengeler Draumdänzern zusammen und organisierten den, jetzt schon fast etablierten, Halloween- Event auf dem Spielplatz und im Stadtwald.

Frühlingshafte Temperaturen
Bereits nachmittags um 15:00 Uhr begann man mit dem Aufbau. Kürbisse zum Schnitzen der Masken wurden bereitgestellt, der Grillrost für die Würstchen, die Pfanne für Reibekuchen und der unverzichtbare, Bierstand installiert. Ja, sogar die "Steppenadler -Grengeler Hunnen" fanden sich bereit, in ihren martialischen "Gewandungen" dem Fest ein zusätzliches exotisches Flair zu verleihen. Zu dieser Jahreszeit kaum selbstverständlich; das Wetter machte mit. Bei frühlingshaften Temeraturen konnten vorsorglich mitgebrachten die Zelte in den Säcken bleiben.

Geisterwald und Hunnenhorde.
Gegen 17:00 Uhr, es dunkelte bereits, strömten Unmengen Eltern und Kinder auf den Spielplatz. Viele in geisterhaften Verkleidungen und mit Kürbislichtern. In regelmäßigen Abständen fanden Führungen durch den stockdunklen- und damit echt geisterhaften Wald statt. Thomas Plage erzählte den Kindern einiges über den Halloween- Brauch; von den geisterhaften Besuchen von Toten, von Zauber und Magie. Steppenadler Fürst Sarus, in authentischem Gewand, berichtete anschließend Geheimnisvolles über das Hunnenheer welches aus der Steppe kam, ganz Europa eroberte und wieder in den Steppen verschwand.

Bier, Reibekuchen, Bratwurst und Met.
Derweil lief auf dem Spielplatz für die zurückgebliebenen Eltern der Bierhahn, Grillwürste und Reibekuchen fanden reißenden Absatz, Süßes für die Kleinen wurde angeboten. Ja- und wer besonderes Glück hatte, den baten die "Steppenadler" zum "Freundsachaftstrunk" an ihre Tafel. Dieser Trunk hatte es wahrhaftig in sich! Das gut gekühlte Met (Honigwein) ging leicht und süffig über die Lippen, entfaltete aber, einmal im Magen, eine erstaunliche Wirkung, die manchen plötzlich Geister sehen ließ.
Gegen 21 Uhr fand der Spuk am Stadtwald dann ein Ende, Schlafenszeit für die Kinder, Heimweg für die Familien.
Resumee der Veranstalter: Halloween am Grengel war ein Erfolg für alle. Ein Erlebnis für die mehr als 100 Kinder, Spaß für die 150 Erwachsenen und, nicht zuletzt, mit einigen Euro mehr in der Kasse der Spielplatzpaten.
(EB Grengel.de 2005)

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