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Die karnevalistische Welt zu Gast am Grengel.

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The "One-And-Only Grengel-Jazzmen"
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Mechtild Bierschbach im Dialog über "Wünsch-Dir-Was"
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Alle kennen Valentino, das Multitalent aus Wahnheide.
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Den Malwettbewerb der Kinder gewann Jaqueline Lattau.
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Augenweide trotz Chauvi-Song; die Tanzströppche.
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KG "Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V"
von 1925 gewann den Pokal.

"Confederatons- Cup der Jecken" übertraf alles bisher Dagewesene.

EB 05/07
Waren  es Tausend- oder mehr? So viele Besucher hatte das "Stadion im Verborgenen" seit den goldenen VFL- Zeiten nicht mehr gesehen! Captain Hook landete mit seiner Benefiz- Veranstaltung zu Gunsten der Hilfsordanisation "Wünsch Dir Was" einen absoluten Renner.

Alles was in NRW Alaaf und Helau rufen kann, Jecken aus Bonn, Mönchengladbach, Aachen, Düsseldorf, Köln -und natürlich aus Porz- war dem Ruf der Captains von Grengel gefolgt. Eine bunte Augenweide auf den grünen Hügel am Flughafen, aber auch ein Jahrmarkt der Traditionen und Geschichten. . . .

Oecher Penn, die Schnitzer aus Aachen.
Die in ganz Deutschland bekannte Garde geht auf napolionische Zeiten zurück. Die Stadtsoldaten von Aachen wurden vom großen Napoleon recht kleinlich bezahlt. Um sich etwas hinzu zu verdienen, schnitzten sie in ihrer Freizeit jene Holznägel welche die Schuhmacher als "Penn" zum Besohlen der Schuhe brauchten. Oecher Penn, die genialen Aachener Holzstifte, wurden, wie die Garde, schnell über die Grenzen Aachens bekannt.

Die Amazonen aus Düsseldorf.
Die Frauen der Düsseldorfer Prinzengardisten hatten bis 1934 in der Garde nichts zu melden. Sie vertrieben sich die Zeit -natürlich standesgemäß- mit Tennis und Reiten. Schließlich erzwangen sie, beim alljährlichen Corpsausflug mitfahren zu dürfen. Jedoch nicht im Bus selbst, sondern lediglich die Mitfahrt in einem Anhänger wurde ihnen zugestanden. Die Damen hatten sich allerdings zu früh gefreut: Als der Bus losfuhr, war der Anhänger nicht angekuppelt; die Herren fuhren wiederum alleine. . . .
Die Frauen rächten sich bitter. Heimlich erschlichen sie sich eine Teilnahme am Düsseldorfer Rosenmontagszug, fertigten sich friedrizianische Uniformen und nehmen seit dem als "Düsseldorfer Amazonen" beritten am Düsseldorfer Zug teil.

Wer zählt die Steaks, wer zählt die Würste?
Nachdem pünktlich um 9:30 Uhr Bürgermeister Josef Müller die Veranstaltung eröffnet hatte, startete das Fußballturnier und gleichzeitig der Reigen der Bühnendarbietungen. Frischer Jazz der "Jazztronauts" weckte Lebensgeister, Hunger und Durst. Großes Lob für die Akteure von Captain Hook. Bratwurst, Fritten, Steak, alles vom Feinsten, und -trotz Benefiz- zu mäßigen Preisen. Kein Wunder, denn selbst die Gastronomie wurde von Mitgliedern der KG in eigener Regie geleistet.

Alle kennen Valentino.
Valentino Travatone aus Wahnheide singt auf deutsch, englisch, spanisch und natürlich auf italienisch.Er sang schon auf einer NATO- Tagung in Goose Bay, Kanada, er sang auf dem Weltjugendtag, kurz, Valentino sang schon überall. Hier hatte er sich wahrhaft einen Knochenjob eingehandelt: Alleine mit Halb- Playback auf der Riesenbühne von Captain- Hook. Natürlich schaffte Valentino auch das. Mit italienischer Beredsamkeit, Charme und -alle Achtung- einer ganzen Portion Können.

"Wünsch Dir Was"
Mechtild Bierschbach, Vorstandsmitgied der Aktion "Wünsch Dir Was" erläuterte in einem flockigen Interview von Captain- Präsident Manfred Schmidt die Aufgaben und Ziele ihrer Organisation. Wer bislang noch gezaudert hatte, der kaufte jetzt schnell noch Lose der Tombola. Es lohnte sich allemal, nicht nur für "Wünsch Dir Was" sondern auch für den Käufer. Die Verlosung war prächtig ausgestattet, jedes fünfte Los gewann!

Mißtöne vom CD- Player.
Show-time again. Die Porzer Tanzströppche, eine junge, adrette Formation aus dem Porzer Karneval zog Auge und Ohr auf sich.
Doch Halt! Ist es wirklich nötig, jene unerträglichen Kölner Chauvi- Hymnen abzuspielen, die unsere Düsseldorfer Gäste schlichtweg beleidigen? Gewiss, Captain Hook oder die jungen Tänzerinnen trifft keine Schuld und auch die Düsseldorfer zeigten Größe und nahmen es gelassen. Blamiert hat sich lediglich die Porzer KG, die ihre Tanzformation mit solchen MIßtönen auf die Bühnen schickt.

Fußball!
Die Stunden rannen dahin; der Ball rollte auf zwei Spielfeldern. Harte Kämpfe auf dem Rasen, dramatische Szenen, überraschende Ergebnisse, Spekulationen über Sieg und Niederlage. Gegen 18 Uhr stand das Ergebnis fest. Gesiegt hatte die KG "Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V." aus Köln. Die Entscheidung gegen die Wahner Piraten fiel im 9-Meter- Schießen. Den 3. Platz erkämpften sich die Rezag- Husaren gegen die Lords of Porz.
Die KG Captain Hook hatte wieder einmal einen Event der Superlative inszeniert, die den Grengel für einen Tag über sich hinauswachsen ließ.