Bei uns am Grengel:                                                                                                                                      
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Sozialarbeit mit „Punktlandung“.

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Barbara Klose weiß genau, was wer für welches Schuljahr braucht
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In ihrer Wohnung, hier am Grengel, gab es die perfekte Schulausstattung, dank Barbaras Hilfe,
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Im Internet hält sie Verbindung zu den Spendern und Bedürftigen.

Weitere Informationen:
www.Barbaras-Hilfe.ch

„Barbaras Hilfe“ macht keine Umwege.

„Sozialarbeit ist mehr als ein Job, ist Beruf, ja Berufung.“ sagt Barbara Klose. Bis vor einigen Jahren arbeitete sie als Angestellte in verschiedenen Einrichtungen der Jugendpflege. Auch nach Ende ihrer professionellen Tätigkeit ist sie der Jugendförderung, mit ihrem Projekt „Barbaras Hilfe“ treu geblieben.

„Professionelle Sozialarbeit, wenn man sie engagiert und nachhaltig betreibt“, sagt sie, „kann einen total auffressen; man hat keine freie Minute mehr und der Erfolg ist nicht immer garantiert. In meinem ehrenamtlichen Projekt erreiche ich eine Effektivität, die sich manche professionelle Institution wünschen würde.“
„Barbaras Hilfe“ hat keine Verwaltung, kein Spendenkonto und keine Werbekolonne. Ja, es ist unmöglich Barbara Klose einen Zwanziger in die Hand zu drücken mit dem Hinweis: „Mach was Gutes damit.“ Barbara Klose nimmt nur Sachen für Leute die sie kennt, von Leuten die sie kennt- oder zumindest kennen lernen möchte.
Einschulung oder Versetzung in die nächste Klasse ist für viele Familien nicht nur ein freudiges Ereignis. „Man glaubt kaum“, sagt sie, „für wie viele Familien der Schulbeginn nach den großen Ferien ein ernsthaftes Geldproblem darstellt. Neue Hefte, neue Bücher, Stifte Zirkel kosten Geldbeträge, die manche Familie einfach nicht aufbringen kann.“ Für die betroffenen Kinder kann das eine Tragödie bedeuten, es droht Ausgrenzung und Herabsetzung im Klassenverband, die auch der geschickteste Pädagoge kaum kompensieren kann.

Hier setzt „Barbaras Hilfe“ an. Barbara Klose erstellt einen Katalog der Dinge, die nötig sind und übermittelt die Liste den Spendern. So, als sei es für die eigenen Kinder, kaufen die Barbara-Spender so viel wie sie finanzieren können und leiten es an´s Projekt. Barbara Klose verteilt dann eigenhändig die Schulausstattungen an Kinder und Eltern. Dies scheint im Zeitalter von Spendenkonten, Überweisungsträgern und e-banking ein wenig antiquiert, aber die Effizienz des Verfahrens ist unübertrefflich. Trefferquote: 100%, null Verluste, voller Erfolg!
Mit ihrer Internetseite www.Barbaras-Hilfe.ch wurde sie weit über die Grenzen von Porz bekannt. Spenden kommen auch aus Aachen, Berlin, Holland und der Schweiz. In Bern gibt es mittlerweile so etwas wie eine „Dependance“ von Barbaras Hilfe. Ihr Freundin Heidi Burri sammelt in der Schweiz und war bei der Übergabe der Schulausstattungen am 6. August in Porz selbst mit dabei. Die Sachspenden flossen so reichlich, dass diesmal das Jugendzentrum Grengel und die Hoffmann-Kirche in Eil noch zusätzlich bedacht werden können.
Barbara Klose legt sich auf Art und Umfang ihrer Projekte für die Zukunft nicht fest. „Barbaras Hilfe kann fast alles“, sagt sie stolz. und blickt dabei auf die gelungene Weihnachtsgeschenkaktion 2007 zurück. Spielzeug, Kleidung, Essbares, in hübschen Weihnachtspäckchen gepackt, sorgten für strahlende Gesichter. Das Weihnachtsprojekt 2008 ist schon in Planung. Mitmachen kann jeder und Barbara Klose sogar persönlich kennen lernen. Aber ein Päckchen sollte man schon dabei haben.