Verliebt in Kraft und Eleganz.


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Die zeitlos schöne Frontpartie des MG-TF Cabrio 

Irgendwie hat er was von der Eleganz einer Concorde, der Opel GT.
Das Kennzeichen verrät.,"H", für "historisch".

Solche großen Sprünge, wie hier der Ford Escort RS 2000 bei der Nibelungenfahrt 2002 wird Gerd Morus mit seinem MG wohl nicht wagen.

Gerd Morus und seine edlen Schätzchen.

Zwei Dingen schaut jeder Mann gerne hinterher, schicke Frauen - je jünger um so lieber und schicke Autos - je älter, um so lieber. Ja, und hinter Gerd Morus schauen alle hinterher, jedenfalls dann, wenn er mit einem seiner Schätzchen am Grengel oder sonst wo unterwegs ist.

Liebe zum historischen Detail
Schätzchen Nr. 1 ist ein MG TF- Cabrio, Baujahr 1954, einer der letzten der legendären Serie. Das Fahrzeug ist, trotz seiner Herkunft, dem Vereinigten Königreich, einer der das Lenkrad, jedenfalls für kontinentale Verhältnisse, am rechten Fleck hat. Der MG ist ein Linkslenker, denn er wurde für den US- Markt hergestellt. In den Vereinigten Staaten ist er auch die meiste Zeit gelaufen. Vor 7 Jahren kehrte das Fahrzeug dann nach Europa zurück und wurde von einem Restaurator komplett zerlegt und mit Originalteilen wieder aufgebaut. "Jedes Teil, auch die letzte Unterlegscheibe, ist Original MG", betont Gerd Morus. Die MG 1500 ccm Vierzylinder- Maschine leistet 46 KW und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 135 Km/h.
Schätzchen Nr 2 ist ein Opel GT 1900 Baujahr 1970, der mit seiner Motorleistung von 66 KW stolze 185 Km/h erreicht. Er kaufte den Wagen, dessen gewaltige aerodynamische Schnauze an eine Concorde erinnert, auf der "Motor Classica", einer Old- Timer Messe in Essen. Der GT kommt ursprünglich aus Italien und ist bei seiner Restaurierung, wie auch die anderen Wagen, auf  Betrieb mit bleifreiem Benzin umgestellt worden.
Wenn einer mal bockt, nicht anspringt oder sonst was nicht geht, ist Gerd unglücklich" verrät Ehefrau Hannelore, "dann wird schnellstens für Abhilfe gesorgt".

Das "H" macht den Unterschied.
Old- Timer Fahrzeuge erkennt man am Nummernschild; am Ende der Autonummer prangt deutlich ein "H". "H" steht für historisch. Autos, die älter als 30 Jahre sind, bekommen vom Gesetzgeber das "H", sozusagen als Ehrentitel. Vorausgesetzt, sie sind im Originalzustand; also keine Repliken, Karossen mit fremden Motoren und dergleichen Bastelwerk. Nicht Schein, sondern historisches Sein, ist der Maßstab der Zulassungsbehörden; deutsch und gründlich- basta! 
Natürlich muss man mit einem Old- Timer alle zwei Jahre zum TÜV, aber immerhin wird die ASU erlassen.

Und immer alles in Bewegung. . . .
Manche Oldtimer sind zwar schön, aber stehen ansonsten nur dumm ´rum. Nicht so bei dem Grengeler Autonarr. Alle seine Wagen haben eine Sommerzulassung und werden laufend bewegt. Ob nur zum Besuch einer Grengeler Kneipe, oder zu einer Überlandfahrt am Wochenende, Gerd Morus bewegt seine Lieblinge- oder wird er mehr von ihnen bewegt? 

Zwei Grengeler bei der Rallye im Ried
Am 26. und 27. April nimmt Gerd Morus am der "Nibelungenfahrt" des Renn- und Touring Clubs Eberstadt teil. Die Nibelungenfahrt ist eine eintägige Oldtimerfahrt durch den frühlingshaften Odenwald und entlang der Bergstraße mit einem Prolog am Samstagnachmittag. Insgesamt sind 150 Oldtimer zum diesjährigen Wettbewerb gemeldet 
Als Co- Pilot hat Gerd Morus Volker Seul (Schatzinsel) gewonnen. Bei einigen Prüfungen mit oldtimergerechten Zeitvorgaben erleben sie dort einen Hauch vom Rallye-Sport der 60er und 70er Jahre. Vielleicht kann man in der Schatzinsel bald einen Pokal bewundern.

50 Jahre Grengeler Bürger.
Gerd Morus ist seit nunmehr 50 Jahren hier zuhause, damit gehört er zu den Grengelern der Gründerjahre. Als Meister des Heizungs- und Lüftungsbauerhandwerks führte er jahrelang eine eigene Firma. Aus dieser zog er sich nun zurück und widmet sich der Pflege der Technikhistorie.

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