Festival der "Bücherwürmer".

Frühjahrs- Buchflohmarkt der KöB Grengel.


Selbst "Hochwürden" war interessiert.

Am 17. März veranstaltete die kath. öffentlichen Bücherei Grengel wieder ihren seit Jahren bekannten und bewährten Buchflohmarkt. Der Markt gilt unter Kennern seit Jahren als Geheimtipp.
Auch in diesem Frühjahr war er wieder ein voller Erfolg.


Kaffee und Kuchen in angenehmer Atmosphäre.


Bereits kurz nach der Eröffnung um 10:00 Uhr füllte sich der Saal

Literatur- Recycling.
Die Grengeler Bücherei hat, neben neben dem beachtlichen Angebot an moderner Gegenwartsliteratur, noch eine reichhaltige Sammlung von Büchern, die ein wenig angestaubt und in die Jahre gekommen sind. Die vierzehn Mitarbeiter der Bücherei sind ständig auf der Suche nach Buchnachlässen von Privatpersonen und Organisationen, aber auch Überzähliges aus den eigenen Bestand wandert zunächst einmal in die Sammlung. Diese wird dann auf den jährlich zweimal stattfindenden Buchflohmärkten feilgeboten. Der Erlös fließt, wie könnte es anders sein, wieder in den Ankauf neuer Bücher. So entsteht ein fast in sich geschlossener Kreislauf der Buchwirtschaft.


Gut 3600 Bände warteten am 17.März auf Käufer



Leseparadies Friedensstraße 33, auch der Ausleihverkehr war ganztags offen.

Tops und Flops friedlich beieinander.
Zum Flohmarkt im Mai konnte man die stattliche Zahl von 4000 Bänden anbieten. Neben den Evergreens der deutschen Dichtung, in würdevollem Leineneinband, poppigen Livestyle-  Bändchen aus den 70ern, bis hin zu den, etwas in die Jahre gekommenen, Simmel- Romanen. Tops und Flops der Literaturszene, friedlich beieinander im Grengeler Pfarrsaal.
 Eine besondere Rarität war eine historische 5- bändige Ausgabe von "Brehm´s Tierleben", die schon kurz nach Eröffnung des Marktes den Besitzer wechselte. Natürlich ging auch der Leihverkehr in der Bücherei ganztägig weiter. An Buchflohmarkttagen finden auch viele als Leser zur KöB- Grengel, am Registraturtisch gab es deshalb reichlich zu tun.

Die Bärensache
Die findigen Grengeler Bücherwürmer hatten einen Posten Bären aufgestöbert, fabrikneu und kuschelig. Diese konnte man für 2,-€ erstehen, zusätzlicher Umsatz für die KöB- Kasse.


Gestöbert, gesucht, gefunden- für ein paar Euro trug mancher seine "Schätzchen" nach Hause


Nanni, zufrieden und glücklich mit ihren neuen Bären 

Es war an alles gedacht.
Literarische Antiquitäten üben, das weis man hier aus Erfahrung, einen eigenartigen Reiz auf  bibliophile Menschen aus. Einmal geschnuppert, verweilen die Interessenten oft stundenlang auf dem Markt. Stellt sich dann Hunger oder Durst ein, haben die pfiffigen Bücherwürmer vom Gärengel natürlich vorgesorgt. Es gibt Kaffee, Kuchen, und für die Kleinen eine Limonade.
Der Grengeler Buchflohmarkt- siehe oben- für Kenner ein Begriff!


Einer der vielen Neuleser des Tages: der 9- jährige Philipp Kur

Leiseite Porzgrengel.de

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